Altervorsorge der Freiberufler

 

Für Steuerberater und die anderen Freiberufler aus dem Gebiet der (Rechts-)Beratung besteht die Pflichtmitgliedschaft im  Versorgungswerk. Ähnlich sind die medizinischen Berufe im ersten Schritt über ihr Versorgungswerk abgesichert. Eine ergänzende private Altersvorsorge ist jedoch  trotzdem erforderlich. Informieren Sie sich zu den Möglichkeiten des Rentenaufbaus.

 

Die Altersvorsorge der Freiberufler, also für Steuerberater & Co sowie alle Mediziner, besteht die Pflichtmitgliedschaft im  Versorgungswerk. Eine ergänzende private Altersvorsorge ist jedoch  u.U. trotzdem erforderlich. Informieren Sie sich zu den Möglichkeiten des Rentenaufbaus.

 

Das Versorgungswerk für die Freiberufler und ihre 1. Altervorsorge

 

Die berufsständische Versorgung für die zutreffenden Freiberufler basiert auf dem Prinzip der Pflichtmitgliedschaft. Als Mitglied der Kammer müssen Beitragsleistungen erbracht werden. Die Versorgungswerke werden als rechtlich selbständige Einrichtungen als Körperschaft des öffentlichen Rechts geführt. Neben Leistungen zur Altersvorsorge werden auch Berufsunfähigkeitsrenten und Hinterbliebenenleistungen erbracht.

 

Die berufsständische Versorgung zählt im System der Altersvorsorge zur sogenannten 1. Schicht. Damit können die Beiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Im Gegenzug müssen die Renten je nach Eintrittsalter nachgelagert versteuert werden. Das Versorgungswerk dient diesen Freiberuflern somit als Ersatz für die gesetzliche Rente.

Folgende Vorsorgeformen zählen zur 1. Schicht der Altersvorsorge:

  • Gesetzliche Rente,
  • Berufsständische Versorgung und
  • Rürup-Rente.

Die Kapitalanlagevorschriften der Versorgungswerke ähneln denen der privaten Lebens- und Rentenversicherer. Dies bedeutet, dass maximal 35 Prozent der Gelder in Aktien und ähnliche Risikopapiere investiert werden darf. Zur Sicherstellung der Renten muss der überwiegende Teil in Anleihen und "sicheren" Wertpapieren angelegt werden.

 

Private Altersvorsorge für Freiberufler

Die Leistungen aus den Versorgungswerken werden unter Umständen nicht zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards ausreichen. Eine ergänzende private Altersvorsorge sollte somit jeder Freiberufler vornehmen. Allein aus der Notwendigkeit der Diversifizierung ist die Aufteilung auf verschiedene Anbieter zu empfehlen. Der alleinige Aufbau einer Rente mit dem Versorgungswerk entspricht nicht dem Gedanken einer Risikostreuung.

   Wie viel für die zusätzliche Rente aufgewendet werden sollte, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. In einem ersten Schritt ist es ratsam, die Kosten für Lebenshaltung, Krankenversicherung und Wohnen im Alter zu ermitteln. Auf diese Weise lässt sich der ungefähre Kapitalbedarf in der Rente darstellen. Lassen Sie sich einfach verschiedene Angebote der Vergleichsportale unterbreiten..

 

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